US BorderPatrol an der Grenze zu Mexiko - Spezial-Grenzzaun für Wüstengebiete, der an Wanderdünen angepasst werden kann
US BorderPatrol – gemeinfrei

„Tortilla Wall“ wird der Schutzwall an der Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko von manchen Amerikanern genannt. Die Grenzanlagen reichen bis in den Pazifik hinein, sie sind 3145 Kilometer lang. An dieser Grenze starben von 1998 bis 2016 laut Grenzschutz 6.951 Menschen, die versuchten in die USA einzuwandern.  Sie starben vor allem an Hitze, Kälte, durch Ertrinken in einem Grenzfluss oder durch eine Schussverletzung.

Man kann diese Grenze auch die „wandernde Grenze“ nennen. Teile davon sind nämlich auf Dünen gebaut, und Dünen wandern bekanntlich. Die Bauelemente darauf sind so konstruiert, dass sie mit den Dünen mitwandern.  Über 1126 Kilometer der Grenzbefestigung sind mit Video- und Infrarotkameras, Nachtsichtgeräten, Bewegungsmeldern, Flugdrohnen und Wärmesensoren gesichert. Teilweise ist die Grenzanlage mit Stacheldraht, Beleuchtungstürmen, meterhohen Metallwänden, Stahlpfosten und Fahrzeugbarrieren befestigt. Falls es ein Mexikaner über diese Mauern schafft, warten auf der amerikanischen Seite rund 18.500 Soldaten, die die Grenze bewachen und jeden festnehmen. Gegen den Großteil der illegalen Einwanderung ist die Mauer wirkungslos, dennoch will Donald Trump sie während seiner zweiten Amtszeit verschärfen.